Beach: Lukas Pfretzschner und Paul Henning bilden neues Team
Fotos: Justus Stegemann, volleyballworld
Neues Jahr, neues Team im deutschen Beach-Volleyball: Lukas Pfretzschner, frisch gekürter Beach-Volleyballer des Jahres 2026, schlägt ab sofort gemeinsam mit Paul Henning auf.
Die Deutschen Meister und WM-Fünften Lukas Pfretzschner und Sven Winter trennen sich nach zwei gemeinsamen Jahren und starten mit neuen Partnern in die Saison. Pfretzschner setzt damit bewusst auf einen Neuanfang: „Die Entscheidung ist mir alles andere als leicht gefallen. Ich bin unglaublich dankbar für die gemeinsame Zeit und all das, was wir als Team erlebt haben“, erklärt der 25-Jährige. „Für mich war es nun wichtig, einen neuen Reiz zu setzen und mich sportlich noch einmal anders herauszufordern.“
Auf der Suche nach einem neuen Partner wurde Pfretzschner schnell fündig. Auch Paul Henning schlägt ein neues Kapitel auf: Nach nur einer gemeinsamen Saison trennen sich Henning und Lui Wüst ebenfalls. „Es hat sich über die letzten Wochen und Monate so ein bisschen herauskristallisiert“, sagt Henning. „Das war grundsätzlich keine Entscheidung gegen Lui, sondern eine Entscheidung für Lukas im Gesamtkonstrukt.“ Ausschlaggebend seien neben Pfretzschners sportlichen Leistungen vor allem gemeinsame Vorstellungen vom Leistungssport gewesen: „Wir haben ein sehr klares und ähnliches Bild davon, wie wir Leistungssport angehen wollen – auf dem Feld und auch abseits davon.“
Im Finale der Deutschen Meisterschaften standen Henning und Pfretzschner noch auf unterschiedlichen Seiten des Netzes – nun gehen sie künftig gemeinsam auf Punktejagd. „Ich erhoffe mir sehr viel davon und sehe bei uns viel Potenzial. Wir bringen unterschiedliche Stärken und Skills mit, mit denen wir uns gegenseitig helfen können – auch neben dem Court“, sagt Paul Henning.
Konkrete Zielsetzungen wollen die beiden Athleten in den kommenden Wochen festlegen. Ein erster sportlicher Höhepunkt steht jedoch bereits fest: „Natürlich ist die Europameisterschaft in diesem Jahr ein großes Ziel, das wir bestmöglich spielen wollen“, so Henning. „Ansonsten wollen wir uns gemeinsam kontinuierlich weiterentwickeln.“
